Lähmung

Mit der richtigen Pflege und Zuwendung muss Lähmung keine Einbusse der Lebensqualität bedeuten.
Lähmung
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Lähmung

Lähmung muss nicht für jeden Hund das endgültige Schicksal bedeuten. Mit der richtigen Pflege und Vorbereitung seines Zuhauses kann Ihr Haustier auch weiterhin ein erfülltes Leben führen. Sollte Ihr Hund von Lähmung betroffen sein, kann Ihnen Ihr Tierarzt ausführliche Ratschläge geben, wie Sie und Ihr Haustier sich an die neuen Umstände anpassen können.

Natürlich bestimmt der Umfang der Lähmung den Grad, zu dem Ihr Hund betroffen ist. Trauriger Weise stellt das Einschläfern in Fällen, bei denen das Tier massiv behindert ist, die humanste Option dar. Allerdings ist unter manchen Umständen eine Heilung oder zumindest Anpassung an die Situation durchaus möglich. Im Allgemeinen lässt sich die Lähmung leichter kompensieren, je kleiner der Hund ist. Hunde mit Verletzungen an der Wirbelsäule und einem daraus resultierenden Verlust der willkürlichen Kontrolle der Harnblase sind bei der Entleerung ihrer Blase auf Hilfe angewiesen. Mit der Zeit entwickeln viele Hunde jedoch eine Art „Reflexblase", die sich selbst entleert. 

Leben mit einem gelähmten Hund

Es ist entscheidend, dass Sie Ihr Haustier sauber und trocken halten, aber auch regelmässig umlagern, um somit der Entwicklung von Hautgeschwüren vorzubeugen. Deshalb wird in der Regel empfohlen, gelähmte Gliedmassen zu amputieren.

Heutzutage sind sogar Rollstühle für Tiere mit gelähmten Hinterbeinen erhältlich, die wieder eine willkommene Bewegung gestatten. Dank solcher Erfindungen können viele Hunde sogar wieder lernen zu joggen, etwas herbeizubringen oder genauso vergnügt zu spielen wie vor ihrer Verletzung. Für kleinere Hunde montieren manche Haustierhalter sogar Rampen, die ihren Haustieren den Zugang zur Terrasse oder zu anderen Bereichen ermöglichen, die zuvor mit dem Rollstuhl unerreichbar waren.