Das Zusammenleben

Das Treffen mit der Familie

Das Treffen mit der Familie

Zusammenführung Ihres Welpen mit der Familie

Die erfolgreiche Eingewöhnung eines neuen Hundes in die Familie hängt stark davon ab, eine sichere und kontrollierte Umgebung zu schaffen. Denken Sie stets daran, Ihren neuen Hund zu belohnen – aber auch Ihre bisherigen Haustiere zu bestätigen und mit ausgiebigem Lob zu belohnen. 

Gewöhnung eines Hundes an Kinder

Natürlich wird der Neuankömmling bei Ihren Kindern für viel Aufregung sorgen. Dennoch sollten Sie den Kindern vermitteln, dass die Freundschaft mit ihrem neuen Haustier langsam geschlossen werden muss. In den ersten Tagen sollten die Kinder Abstand wahren und nach Möglichkeit vermeiden, dem Welpen mit plötzlichen Geräuschen oder Bewegungen Angst zu machen. Dies gilt auch für erwachsene Hunde. Es ist zweckmässig, einen erwachsenen Hund in einem einzelnen Raum zu belassen, damit er sich allmählich an die neue Situation gewöhnt, indem er sein Zuhause Raum für Raum entdeckt. Einem neu aufgenommenen Hund sollten Kinder nicht den Kopf tätscheln – ist der Hund nicht gut ausgebildet, kann er diese Handlung als aggressiv auffassen und vielleicht zubeissen. 

Gewöhnung eines Welpen an einen erwachsenen Hund

Wenn Sie einen Welpen an einen älteren, gut in ihrem Haushalt eingelebten Hund gewöhnen, gehen Sie hierbei langsam vor und gestatten es dem älteren Hund vielleicht, den Welpen zu untersuchen, während dieser schläft. In der Regel wird der Welpe vom älteren Hund nach einer Weile akzeptiert. Stellen Sie sicher, dass Sie dem älteren Hund weiterhin ausreichend Aufmerksamkeit schenken und niemals den Eindruck entstehen lassen, einen der Hunde zu bevorzugen – schliesslich möchten Sie es doch allen Ihren Haustieren recht machen. 

Gewöhnung eines erwachsenen Hundes an einen anderen erwachsenen Hund

 Wenn es um die Eingewöhnung eines aufgenommenen Hundes geht, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass die Hunde gleich Freundschaft schliessen. Lassen Sie die Hunde sich allmählich gegenseitig kennen lernen. Gestatten Sie auch, dass sich die Hunde gegenseitig inspizieren, wobei dies unter Ihrer Aufsicht und angeleint erfolgt. Kommt es zu einem Kampf, trennen Sie die Hunde sofort und warten, bis sich die Hunde wieder beruhigt haben. Denken Sie stets daran, den bereits vorhandenen Hunden ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken, damit diese den neuen Hund nicht als Bedrohung betrachten. Bei nicht kastrierten bzw. sterilisierten Hunden (insbesondere bei den Hündinnen) ist die Tendenz zum Kämpfen stärker. 

Gewöhnung eines Welpen oder eines erwachsenen Hundes an eine Katze

Oft dauert es etwas länger, bis sich zwischen Hund und Katze eine soziale Harmonie einstellt. Normalerweise reagieren Katzen auf Hunde, indem sie fauchen oder mit den Pfoten ausschlagen und sich durch Weglaufen oder Verstecken in Sicherheit bringen. Lassen Sie zu, dass sich Ihre Katze versteckt. Sie können sogar dafür sorgen, dass sich die Tiere bei der Eingewöhnung aneinander in einem Raum mit Regalen oder hohen Stühlen befinden, auf welche die Tiere springen können, um einander auszuweichen.

Lassen Sie Ihre Haustiere in den ersten Monaten nie unbeaufsichtigt. In der Umgebung von Hunden müssen Katzen Zuversicht erlangen und möchten nicht herumgejagt werden – leinen Sie neu hinzugekommene Hunde und insbesondere Welpen an, bis sich die Tiere angefreundet haben. Sagen Sie Ihrem Hund entschieden „NEIN", wenn er ein sehr unfreundliches Verhalten zeigt. Wenn Sie Ihre Katze in Gegenwart des neuen Hundes füttern, hilft dies der Katze ebenfalls, sich zu entspannen.

Es sollte Sie nicht überraschen oder beunruhigen, wenn Ihre Katze den Hundewelpen gelegentlich anfaucht oder sogar auch einmal nach ihm ausschlägt. Die Tatsache, dass Ihre Katze in dieser Situation bereit ist, im selben Raum zu bleiben, ist schon ein gutes Zeichen. Erwachsene Katzen betrachten den neuen Hund manchmal als eine Bedrohung ihrer Führungsposition und können somit möglicherweise durch Urinieren ihr Territorium markieren. Dieses Verhalten ist für eine unter Stress stehende Katze normal. Um der Katze die Beibehaltung des erworbenen Territorialgefühls zu ermöglichen, sollten Sie Ihrem Hund nicht erlauben, sich im Haus bzw. in der Wohnung völlig frei zu bewegen. Sorgen Sie zudem dafür, dass sich die Katze in einen für den Hund nicht zugänglichen Bereich mit Futter, Wasser und einem Katzenklo zurückziehen kann. Machen Sie sich auch dann keine Sorgen, wenn die Tiere niemals miteinander klarkommen sollten. Katzen sind von Natur aus unabhängig und können auch damit auskommen, keinen Hund zum Freund zu haben. 

Gewöhnung eines neuen Welpen oder Hundes an ein Kätzchen

In der Regel mögen Kätzchen Hunde, während Hunde Kätzchen nicht als Bedrohung auffassen. Beginnen Sie mit der Eingewöhnung der Tiere unter strenger Aufsicht, wobei beide Tiere im Idealfall anzuleinen sind. Behalten Sie diese Vorgehensweise bei, bis sich die Haustiere besser miteinander vertragen. Sollte der neue Hund sich in irgendeiner Weise unfreundlich verhalten, sagen Sie entschlossen „NEIN", um dem Hund unmissverständlich zu zeigen, dass Sie ein solches Verhalten nicht billigen.

Junge Tiere, die gemeinsam gelobt werden, entwickeln sich höchstwahrscheinlich nicht zu Feinden – was auch für Katzen- und Hundewelpen gilt. Lassen Sie wie auch im Falle älterer Katzen einen neuen Hund und ein Kätzchen nie allein, ehe sich nicht gute gegenseitige Beziehungen eingestellt haben. Ein Hundebiss kann nämlich tödlich enden.

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1 Frau, 2 Hunde, 700 km

Rachel wird in totaler Autonomie mit ihren 2 Hunden den längsten Europäischen Wanderweg im Polarkreis zurücklegen.

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