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Erfolgreiche Hundeerziehung

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Das Training Ihres Hundes ist nicht kompliziert. Wenn Sie die notwendigen Informationen haben und etwas Geduld, lernen Sie schnell, wie es am besten geht.

HUNDETRAINING: DIE GRUNDREGELN

Schreien Sie Ihren Hund niemals an, schimpfen Sie nicht mit ihm und schlagen Sie ihn nicht, wenn er nicht auf Ihre Befehle reagiert. Die physische oder psychische Bestrafung ist nicht wirksam und kann zu leidigen Verhaltensstörungen führen.

  • Geduld ist ein wesentlicher Bestandteil für die richtige Erziehung Ihres Hundes, unabhängig von Rasse oder Charakter.
  • Verwenden Sie niemals ein Drossel- oder Stachelhalsband. Es gibt viele effektive Möglichkeiten, einen Hund durch positive Verstärkung zu erziehen.
  • Verwenden Sie für den gleichen Befehl immer dasselbe Wort. Wählen Sie für jeden Befehl ein Wort und wiederholen Sie es nach Bedarf.

Es ist Teil des Erfolgs Ihres Zusammenlebens, Ihrem Hund klar zu machen, dass Sie die Führungsrolle haben. Das Hundetraining sollte konsequent, drei- oder viermal pro Woche, kontinuierlich und mit Ausdauer durchgeführt werden.

Beginnen Sie die Trainingseinheiten erst nach einem ausgiebigen Spaziergang mit Ihrem Hund, nachdem er gelaufen, gespielt, Dampf abgelassen und seine Bedürfnisse erledigt hat.

Wählen Sie einen ruhigen und friedlichen Ort, an dem Ihr Hund nicht durch Lärm, laute Geräusche oder Passanten abgelenkt wird.

Es empfiehlt sich, Ihren Hund mit Leckereien zu belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat. Streicheln und Umarmen sind weitere gute Möglichkeiten, um sein gutes Benehmen während des Trainings zu würdigen.

Loben Sie Ihren Hund überschwänglich, wenn er einem Befehl gehorcht, damit er ihn sich einprägt. Sie erhöhen dadurch auch seine Motivation.

Wenn Ihr Hund einem Befehl nicht gehorcht, kehren Sie einfach in die Ausgangssituation zurück und wiederholen Sie die Übung. Wenn er denselben Fehler wiederholt, sagen Sie so oft wie nötig ein festes «Nein».

WIE BRINGEN SIE IHREN HUND ZUM HINSETZEN?

Wenn Sie alle oben genannten Regeln befolgt haben, ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück. Stellen Sie sich vor Ihren Hund und halten Sie ihn vorsichtig mit der linken Hand am Halsband fest. Drücken Sie mit der rechten Hand leicht auf den unteren Rücken, so dass er seine Hinterbeine beugt und sich setzt.

Wenn Sie mit der rechten Hand drücken und es schaffen, dass er sich setzt, sagen Sie mit fester Stimme und nur einmal den Befehl «Sitz». Wenn er den Befehl befolgt, geben Sie ihm eine Belohnung. Sie sollten diese Übung so oft wiederholen, bis sich Ihr Hund hinsetzt, sobald er den Befehl hört.

WIE BRINGE ICH MEINEM HUND DAS HINLEGEN BEI?

Um Ihrem Hund das Hinlegen beizubringen, muss er erst den Befehl «Sitz» verstehen, weil das Hinlegen aus der Sitzposition geschieht.

Sagen Sie erst «Sitz» und dann «Platz». Nehmen Sie dazu ein Leckerli in die Hand und präsentieren Sie es ihm einige Zentimeter von seiner Schnauze entfernt, sodass er es nicht schnappen kann.

Ziehen Sie das Leckerli langsam von ihm weg zu sich, bis er sich nach vorne neigt, und senken Sie es dann ab, bis er auf dem Boden liegt. Sobald er liegt, geben Sie ihm die Belohnung und loben ihn ausgiebig. Lassen Sie Ihren Hund aufstehen und von vorne beginnen, um die Übung zu wiederholen.

WIE BRINGE ICH MEINEM HUND DAS FUSSGEHEN BEI?

Um ihm dieses Kommando beizubringen, muss Ihr Hund an einer kurzen Leine gehalten werden, nicht länger als 1 Meter. Machen Sie ein paar Schritte, ohne dass Ihr Hund Sie überholt. Gehen Sie in mässig schnellem Tempo und drehen Sie sich scharf um 90 ° und 180 °. Wenn Ihr Hund versucht, an Ihnen vorbeizukommen, machen Sie eine Kehrtwende und zwingen Sie ihn, sich umzudrehen und die Leine zu lockern, um Ihnen zu folgen.

Es gibt auch spezielle Anti-Zug-Leinen, die das Training erleichtern, wenn Ihr Hund für diesen Befehl kein Verständnis hat.

Einige Hunde zeigen Verhaltensstörungen wie Ängstlichkeit, Hyperaktivität und Aggressivität, sodass sie trotz der beschriebenen Regeln nicht für ein Training empfänglich sind. In diesen Fällen ist es wichtig, einen auf Hundeverhalten spezialisierten Tierarzt (Ethologen) zu konsultieren, um die Situation zu beurteilen und die Ursache des Problems zu bestimmen.