Wurmbefall

Wurmbefall kommt häufig vor, kann aber behandelt werden. Erfahren Sie, worauf zu achten ist.
Wurmbefall
Wurmbefall
Wurmbefall

Die meisten Hundewelpen werden bereits mit Würmern geboren, weshalb Sie als eine der ersten Massnahmen sowohl die Welpen als auch die Hündin entwurmen lassen müssen. Rund- und Bandwürmer (werden durch Floheier übertragen) stellen die häufigste Infektionsart dar, die Tiere können aber auch von Hakenwürmern befallen sein.

Rundwürmer sind in Erbrochenem oder in Kot an ihrer spaghettiähnlichen Form zu erkennen. Bandwürmer sind reisförmig gegliedert, besonders schwer festzustellen und treten am häufigsten am Hinterteil Ihres Hundes auf.

Warnzeichen

  • Schwäche und Lustlosigkeit
  • Durchfall oder Erbrechen
  • Gewichtsverlust trotz eines gesunden Appetits
  • unnormal geschwollener Magen

Zum Glück lässt sich Wurmbefall relativ leicht in den Griff bekommen und behandeln, solange sich der Zustand nicht zu weit entwickeln konnte. Sollten Sie bei Ihrem Hund Wurmbefall vermuten, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Unter manchen Umständen könnte Ihnen empfohlen werden, eine Stuhlprobe des Hundes vorzulegen, die der Tierarzt dann unter dem Mikroskop auf Wurmeier untersucht.

Die meisten Tierärzte unterziehen Hundewelpen bei deren erstmaligem Besuch in der Tierpraxis einer Routineuntersuchung und können ein gutes Entwurmungsprogramm empfehlen. Wenn Sie mit Ihrem Welpen zum ersten Mal beim Tierarzt sind, sollten Sie nach Ratschlägen zur Festlegung eines Entwurmungs-Terminkalenders fragen. Erwachsene Hunde sollten im Rahmen ihrer Jahresuntersuchung auf Wurmbefall überprüft und gemäss dem vom Tierarzt empfohlenen rund ums Jahr erfolgenden Entwurmungsprogramm behandelt werden. Die Behandlung erfolgt stets in Abhängigkeit der jeweiligen Parasitenart.

Es empfiehlt sich, den Stuhl Ihres Hundes zu entsorgen, wenn Ihr Hund sein Geschäft draussen verrichtet. Dies trägt zur Vermeidung eines wiederholten Befalls sowie zum Schutz der Spielgefährten Ihres Hundes bei. Zudem können einige Wurmarten (Rundwürmer und Hakenwürmer) auch beim Menschen Probleme verursachen. Auch wenn diese eher selten auftreten, sind dennoch entsprechende Hygienemassnahmen angeraten.