Ab einem Alter von etwa sieben Jahren gilt Ihr Hund als «Senior», bei grossen Rassen etwas früher (mit fünf bis sechs Jahren), bei kleinen Rassen später (mit rund neun Jahren). In dieser Lebensphase sollten Sie seine Ernährung anpassen, um ihn besser zu unterstützen. In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr über die Fütterung älterer Hunde.
Vielleicht merken Sie, dass Ihr Hund es etwas ruhiger angehen möchte, so wie wir alle, wenn wir älter werden! Dazu kommen weniger sichtbare Veränderungen, wenn er sich der Seniorphase nähert. Körper und Verdauung beginnen sich zu wandeln, und das Immunsystem braucht möglicherweise zusätzliche Unterstützung.
Um Ihrem Vierbeiner das Beste zu bieten, kann es sinnvoll sein, ihn schrittweise auf ein ausgewogenes «Senior»-Alleinfuttermittel mit hochwertigem Protein umzustellen. Solche Rezepturen sind gezielt auf die veränderten Nährstoffbedürfnisse und Fressgewohnheiten älterer Hunde abgestimmt.
Die Futtermenge Ihres Senior-Hundes anpassen
Ältere Hunde sind meist weniger aktiv und haben einen langsameren Stoffwechsel. Ihr Energiebedarf sinkt entsprechend, und Sie stellen bei Ihrem Hund mit den Jahren womöglich eine leichte Gewichtszunahme fest. Wichtig ist, sowohl die Ernährung als auch die Bewegung an diese neue Situation anzupassen. Passen Sie die Aktivität also nach Möglichkeit so an, dass eine gute körperliche Verfassung erhalten bleibt, und stimmen Sie das Futter auf den veränderten Bedarf ab. Manchmal ist es nötig, die Kalorienzufuhr zu senken, doch das darf nicht zulasten der Nährstoffe gehen, die in diesem neuen Lebensabschnitt unverzichtbar sind.
Ältere Hunde bewegen sich weniger, besonders bei Mobilitätsproblemen wie Arthrose, und neigen deshalb eher zu Übergewicht. Manche Gesundheitsprobleme können eine Gewichtszunahme begünstigen. Umgekehrt kann Übergewicht selbst Beschwerden auslösen, und es belastet die Gelenke zusätzlich. Umso wichtiger ist es, den Körperzustand Ihres Hundes regelmässig zu überwachen. Denken Sie daran, dass Sie Umfang und Art der Bewegung anpassen können und sollten. Statt langer, seltener Spaziergänge bieten sich zum Beispiel kürzere, dafür häufigere Runden an. Auch Schwimmen ist eine schonende Alternative, die Stösse auf die im Alter empfindlicheren Gelenke vermeidet.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Hund übergewichtig ist, vereinbaren Sie einen Termin beim Tierarzt und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Vielleicht frisst er schlicht zu viel, vielleicht steckt auch ein behandelbares medizinisches Problem dahinter. In beiden Fällen kann Ihr Tierarzt eine kalorienreduzierte Diät zur Gewichtsabnahme oder ein spezielles Futter für ältere Hunde empfehlen.
Holen Sie auch tierärztlichen Rat ein, bevor Sie das Bewegungspensum Ihres Hundes erhöhen, vor allem bei Mobilitätsproblemen. Eine gelenkentlastende Bewegungsform wie Hydrotherapie kann sich als hilfreich erweisen.
Was sollten Sie einem älteren Hund füttern?
Je nach körperlicher Verfassung und Gesundheitszustand profitieren ältere Hunde von einer Ernährung, die:
- Reich an Protein, Fett und Ballaststoffen ist
- Leicht verdaulich ist, etwa frisches Futter statt stark verarbeitetem Trockenfutter oder roher Kost
- Die Zahngesundheit unterstützt, etwa mit Rezepturen für Hunde mit Zahnproblemen, ergänzt um die Vitamine und Nährstoffe, die für eine gute Lebensqualität nötig sind
- Speziell für ältere Hunde entwickelt ist
- Mit Antioxidantien und Nährstoffen angereichert ist, die unter anderem die Regeneration der Nervenzellen unterstützen
- Auch Hunde können an Alzheimer erkranken, bei ihnen «kognitives Dysfunktionssyndrom» genannt. Dann sollte die Ernährung zusätzlich eine alternative Energiequelle liefern, nämlich mittelkettige Fettsäuren, die Ketonkörper als Energieersatz bereitstellen. Sie fragen sich, ob Ihr Hund betroffen sein könnte und welche Ernährung oder Betreuung für ihn am besten wäre? Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
Was sollten Sie einem alten Hund füttern, der an Gewicht verliert?
Wenn Ihr Hund eine schwierige Phase durchmacht und an Gewicht verliert, sorgen Sie am besten für eine proteinreichere Ernährung. Eine höhere Proteinzufuhr, kombiniert mit einer auf den Senior-Hund abgestimmten Bewegung, hilft ihm, Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten. Ältere Hunde können Protein nämlich schlechter selbst synthetisieren.
Ab welchem Alter sollten Sie auf Seniorfutter umstellen?
Die meisten Hunde gelten mit etwa sieben Jahren als Senioren, je nach Rasse und Grösse erreichen sie diese Phase aber früher oder später.
Der Alterungsprozess verläuft bei jedem Hund anders. Ist Ihr Hund gesund und körperlich gut in Form, muss er womöglich gar nicht auf Seniorfutter umgestellt werden. Fragen Sie im Zweifelsfall in Ihrer Tierarztpraxis nach.
Purina-Futter für ältere Hunde
Bei Purina bieten wir eine grosse Auswahl an Senior-Hundefutter, das Ihrem alternden Vierbeiner alles liefert, was er braucht, um sich in seinen goldenen Jahren wohlzufühlen.
PRO PLAN Senior-Hundefutter
Das Senior-Hundefutter von PRO PLAN enthält eine exklusive Mischung von Nährstoffen, die dazu beiträgt, dass ältere Hunde so lange wie möglich munter, aufmerksam und zugewandt bleiben. Es ist zudem gezielt darauf ausgelegt, die kognitive Funktion zu unterstützen und das Aktivitätsniveau zu erhalten.
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Das Futter umstellen
Beim Wechsel von einem Futter zum anderen führen Sie das neue Futter am besten schrittweise ein. Das gilt auch beim Übergang von Adult- auf Seniorfutter. Mischen Sie das neue Futter über sieben bis zehn Tage langsam bei und erhöhen Sie den Anteil täglich. Vermeiden Sie einen abrupten Wechsel, denn er kann bei Ihrem Hund zu Verdauungsproblemen führen.
So füttern Sie einen älteren Hund
Mit dem Alter ändert sich nicht nur das Futter Ihres Hundes, sondern auch seine Fressgewohnheiten. Hier sind unsere 7 besten Tipps für die Fütterung älterer Hunde:
1. Füttern Sie kleinere Portionen, dafür häufiger
Ihr Hund ist wahrscheinlich daran gewöhnt, zweimal täglich zu fressen. In seinen Seniorjahren bevorzugt er möglicherweise kleinere Portionen, die er dafür öfter bekommt.
2. Servieren Sie Nassfutter bei Zimmertemperatur
Bei Zimmertemperatur kommen Geschmack und Geruch des Futters am besten zur Geltung. Futter aus dem Kühlschrank nehmen Sie deshalb bis zu zwei Stunden vor der Mahlzeit heraus, damit es die richtige Temperatur erreicht.
Ist das nicht möglich, können Sie Nassfutter kurz in der Mikrowelle erwärmen. Achten Sie aber darauf, dass es nie heiss wird, sonst könnte es das empfindliche Maul Ihres Hundes verbrennen!
3. Lagern Sie Trockenfutter richtig
Trockene Alleinfuttermittel gehören in eine trockene, saubere Umgebung. Geruch und Geschmack bleiben am besten erhalten, wenn Sie das Futter in einer wiederverschliessbaren Verpackung oder einem luftdichten Behälter aufbewahren.
4. Füttern Sie ihn an einem ruhigen Ort
Füttern Sie Ihren älteren Hund an einem ruhigen Ort, an dem er ungestört fressen kann. Halten Sie mehrere Hunde, füttern Sie sie gleichzeitig, aber getrennt voneinander, damit keiner den anderen bedrängt oder ihm das Futter wegfrisst.
5. Erwägen Sie einen erhöhten Futternapf
Ältere Hunde mit Arthrose kommen unter Umständen schwerer an ihr Futter heran und bevorzugen deshalb einen leicht erhöhten Napf.
6. Füttern Sie ihn nicht zu viel
Denken Sie daran, dass ältere Hunde stärker zur Gewichtszunahme neigen als erwachsene Hunde. Füttern Sie sie deshalb nicht zu viel. Haben Sie das Futter Ihres Hundes gerade umgestellt, halten Sie sich zunächst an die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung. Diese Angaben sind allerdings nur Richtwerte. Überprüfen Sie deshalb regelmässig den Körperzustand Ihres Hundes und passen Sie die Menge an, damit er sein Idealgewicht hält. Auch Wasser gehört zu einer guten Ernährung, Ihr Hund braucht Tag und Nacht freien Zugang zu frischem, sauberem Trinkwasser.
7. Helfen Sie ihm, das Futter zu finden
Manche Senior-Hunde haben Sehprobleme, was ihnen die Orientierung im Haus erschwert. Dann finden sie ihren Napf womöglich nicht mehr auf Anhieb, zögern Sie also nicht, ihnen zu helfen. Stellen Sie einen Raumduft mit einer wiedererkennbaren Note dorthin, wo der Napf steht, oder legen Sie einen Teppich darunter, den Ihr Hund leicht ertasten kann.
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