So füttern Sie Ihre Hündin während der Trächtigkeit
Ein Wurf Welpen bringt Ihnen und Ihrer Hündin viel Freude, verlangt aber auch einiges an Ausdauer. Die kleinen Fellknäuel im Haus willkommen zu heissen, ist wunderbar. Einen Wurf auszutragen, zur Welt zu bringen und danach zu betreuen, ist für eine junge Mutter jedoch harte Arbeit.
Umso wichtiger ist es jetzt, dass Ihre Hündin im Futter alles findet, was sie braucht. Die richtige Ernährung sichert ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit ebenso wie die ihrer Welpen. Ein Futter für ausgewachsene Hunde deckt den Alltag gut ab, während der Trächtigkeit braucht Ihre Hündin jedoch zusätzliche Nährstoffe, vor allem wenn sie einen grossen Wurf erwartet.
Den erhöhten Energie- und Proteinbedarf werdender Mütter deckt am besten ein hochwertiges Welpenfutter. Eine Welpenrezeptur trägt Ihre Hündin durch die Trächtigkeit und die Zeit danach.
Die Körperkondition Ihrer Hündin (und allfällige medizinische Besonderheiten) kann ihren Nährstoffbedarf beeinflussen, wenn sie einen Wurf erwartet. Mehr dazu verrät Ihnen unser Tool zur Beurteilung der Körperkondition.
«Als Molly, meine Labradorhündin, ihre Welpen bekam, half mir Purina dabei, sie mit allen Nährstoffen zu versorgen, die sie zum Säugen ihres Wurfs brauchte. Heute haben wir eine glückliche, kerngesunde Mutter und ein Haus voller quirliger Welpen!»
Welches Futter eignet sich für eine trächtige Hündin?
Während der Trächtigkeit braucht eine Hündin ein hochwertiges, sehr gut verdauliches Futter, das ihren erhöhten Energiebedarf deckt, ohne dass sie grosse Mengen fressen muss. Es muss alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Wählen Sie ein ausgewogenes Premium-Alleinfuttermittel, idealerweise eines, das speziell für trächtige und säugende Hündinnen entwickelt wurde. Als Faustregel erhöhen Sie die Ration ab der fünften Trächtigkeitswoche jede Woche um 10 %. Ab der sechsten Woche können Sie auf ein Welpenfutter umstellen, das besonders energiereich ist und das richtige Verhältnis von Kalzium und Phosphor liefert, wie es die Welpen für ihre Entwicklung und die Hündin für die Milchbildung brauchen.
Warum ist Welpenfutter für eine trächtige Hündin sinnvoll?
Welpenfutter ist reicher an wichtigen Nährstoffen und liefert mehr Energie als Futter für ausgewachsene Hunde, dabei bleibt es leicht verdaulich. Genau darauf kommt es bei der Fütterung einer trächtigen Hündin an.
Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Welpenfutters die Grösse und die Vorlieben Ihrer Hündin.
Bei gleichem Volumen liefert Trockenfutter mehr Kalorien als Nassfutter. Wird Ihre Hündin ausschliesslich mit Nassfutter gefüttert, erhöhen Sie die Zahl der Mahlzeiten oder die Portionsgrösse, um ihren gestiegenen Energiebedarf zu decken, vor allem bei grossen Rassen. Sie können dem Nassfutter auch etwas Trockenfutter beimischen und so die Vorteile beider Varianten verbinden.
Achten Sie wie immer darauf, dass Ihre Hündin jederzeit genügend frisches, sauberes Wasser zur Verfügung hat und gut mit Flüssigkeit versorgt bleibt, besonders wenn sie während der Trächtigkeit Trockenfutter bekommt.
Ab wann bekommt eine trächtige Hündin Welpenfutter?
Ab der sechsten Trächtigkeitswoche hält eine Welpenrezeptur Ihre Hündin bei Kräften und gibt über die Milch Nährstoffe an die Welpen weiter.
Stellen Sie das Futter schrittweise um, damit sich der Magen daran gewöhnen kann. Mischen Sie zunächst etwas Welpenfutter unter das gewohnte Futter und erhöhen Sie den Anteil über rund eine Woche nach und nach, bis das alte Futter vollständig ersetzt ist.
Wie viel Futter braucht eine trächtige Hündin?
Behalten Sie in den ersten Wochen der Trächtigkeit die gewohnten Portionen bei. In dieser frühen Phase kann es sein, dass Ihre Hündin das Futter verschmäht oder unter leichter Übelkeit und etwas Erbrechen leidet, ähnlich der «Morgenübelkeit» beim Menschen. Das mag alarmierend wirken, ist aber völlig normal. Wenn Sie die Appetitlosigkeit Ihrer Hündin beunruhigt oder wenn sie weiter erbricht, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
Ab der fünften Trächtigkeitswoche steigern Sie die Ration nach und nach. Vergrössern Sie die Portionen jede Woche ein wenig, sodass die Mahlzeiten in der neunten Woche rund ein Drittel grösser sind als üblich. Bis dahin sollte die Hündin etwa 25 % zugelegt haben, bei einem grossen Wurf auch mehr.
Füttern Sie abgemessene Portionen, damit Ihre Hündin nicht zu viel frisst und nicht übergewichtig wird, denn das kann bei Trächtigkeit und Geburt zu Komplikationen führen. Macht Ihnen ihr Gewicht während der Trächtigkeit Sorgen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
Füttern Sie Ihre trächtige Hündin am besten in kleinen Portionen und dafür häufiger, vor allem in den letzten Wochen. Ein Bauch voller Welpen lässt wenig Platz für Futter.
Wie viel Futter braucht eine säugende Hündin?
Den neugeborenen Wurf zu säugen, ist für die Mutter anstrengend, denn die Welpen brauchen viel nährstoffreiche Milch, um gross und kräftig zu werden. Wussten Sie, dass Hündinnen mehr Milch für ihre Welpen bilden als Menschen für ihre Babys?
Damit Ihre Hündin die zusätzliche Energie für das Säugen ihres Wurfs hat, füttern Sie weiter die Welpenrezeptur, die sie schon während der ganzen Trächtigkeit bekommen hat. Der höhere Kaloriengehalt und die zusätzlichen Nährstoffe geben der jungen Mutter Kraft und fördern die Bildung hochwertiger Milch für ihre Welpen.
In den ersten drei Wochen der Säugezeit erhöhen Sie die täglichen Mahlzeiten von zwei auf drei. Ab der vierten Woche, wenn die Milchbildung ihren Höhepunkt erreicht, gehen Sie auf vier Mahlzeiten pro Tag. Die einzelnen Portionen werden im Verlauf der Säugezeit ebenfalls schrittweise grösser.
Wie viel und wie oft Sie während der Säugezeit füttern, hängt von der Rasse Ihrer Hündin und von der Grösse des Wurfs ab. Säugt sie mehr als vier Welpen, braucht sie sehr viel Energie, und ein ständiger Zugang zum Futter kann sinnvoll sein.
Junge Mütter säugen ihren Wurf rund 6 bis 8 Wochen lang. Ab einem Alter von 3 bis 4 Wochen dürfen die Welpen behutsam an feste Nahrung gewöhnt werden. Während sie nach und nach entwöhnt werden, reduzieren Sie die Ration der Mutter schrittweise auf das Niveau vor der Trächtigkeit.
Wenn Sie bei der Fütterung in dieser wichtigen Zeit unsicher sind, fragen Sie Ihren Tierarzt, was Ihre Hündin in den einzelnen Phasen von Trächtigkeit und Säugezeit braucht.
Darf ich meiner trächtigen Hündin Milch geben?
Hartnäckig hält sich die Vorstellung, Milch sei gut für Haustiere, doch davon ist abzuraten. Welpen sind zwar auf die Milch ihrer Mutter angewiesen, bei einer trächtigen Hündin kann Milch jedoch Verdauungsprobleme wie Durchfall auslösen. Tatsächlich nimmt die Fähigkeit, Milch zu verdauen, bei den meisten Hunden mit dem Alter ab.
Was fördert die Milchbildung bei einer trächtigen Hündin?
Ein hochwertiges Welpenfutter ist die beste Grundlage dafür, dass Ihre trächtige Hündin genügend Milch bildet. Ihr Tierarzt kann zusätzlich Ergänzungsfuttermittel empfehlen, oder Sie bieten ihr Aprikosen an, die ebenfalls die Milchbildung anregen können. Geben Sie Früchte allerdings nur in kleinen Mengen als Snack. Wichtig zu wissen ist auch, dass Kohlenhydrate, genauer gesagt Glukose, während der Laktation entscheidend sind, denn die Hündin kann nicht genug Zucker für sich selbst und ihren Wurf bilden.
Purina-Marken für trächtige und säugende Hündinnen
Mehrere Purina-Marken bieten energiereiches Welpenfutter, das auf die Bedürfnisse Ihrer Hündin während Trächtigkeit und Säugezeit abgestimmt ist.
Entdecken Sie als Nächstes weitere hilfreiche Tipps für eine gesunde Trächtigkeit.
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