Experten-Rubrik

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Besuchen Sie unsere Bibliothek für Fragen/Antworten betreffend der Gesundheit, die Ernährung und das Wohlbefinden von Katzen und Hunden. Unsere Tierärztin und ihr Expertenteam haben diese Fragen für Sie ausgewählt.

FRAGE

Ich habe eine 3-jährige Hündin namens Akita (Mischling deutscher Schäferhund/Pitbull Terrier). Sie kratzt sich ständig und weist starke Rötungen der Haut auf. Ich gab ihr Purina mit Lachs, aber ich machte mir Sorgen, dass sie möglicherweise nicht genügend Eiweiss erhält. Danach versuchte ich es mit Purina First One Hypoallergen, woraufhin sich ihr Zustand verschlechterte. Sollte ich ihr weiterhin Purina mit Lachs geben, falls sie zusätzliche Vitamine benötigt?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Alle unsere Produkte sind zu 100% komplett und ausgewogen. Damit versorgen unsere Produkte Ihr Haustier mit allen Nährstoffen in den richtigen Mengen und Verhältnissen, das es benötigt. Aus diesem Grund sollten Sie auf keinen Fall Vitamine, Mineralstoffe oder anderes zusätzlich verfüttern, da dies dann sogar zu einer Überversorgung führen könnte.

FRAGE

Mein Hund hat Durchfall, was soll ich tun?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Durchfall kann mehrere Ursachen haben. Z.B. können Parasiten oder Bakterien, aber auch Stress oder Futtermittelunverträglichkeiten dafür verantwortlich sein. Wenn der Durchfall länger andauert raten wir Ihnen dringend, Ihren Tierarzt aufzusuchen, damit das zugrundeliegende Problem behandelt werden kann.
Falls Sie eine Futterumstellung vornehmen müssen, berücksichtigen Sie die Umstellungsphase: langsames Umstellen während einer Woche.

FRAGE

Warum hat es Kohlenhydrate im Hundefutter?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Der Hund stammt vom Wolf ab, hat sich aber im Laufe der Evolution und Domestikation weiterentwickelt und auch differenziert. So ist der Hund heute ein fleischbetonter Allesfresser. Diese Tatsache belegt eine Studie über das Genom des Haushundes im Unterschied zum Wolf. Diese zeigt, das der Hund im Vergleich zum Wolf über mehr Gene verfügt, die zur Verdauung von Kohlenhydraten benötigt werden (Produktion von Enzymen). Dies beweist, dass der Hund im Vergleich zum Wolf sehr gut Kohlenhydrate verdauen und verwerten kann.

FRAGE

Warum hat es Zucker im Tierfutter?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Zucker ist eine einfache Form von Kohlenhydrat. Er besteht vollständig oder teilweise aus Glukose, welches die Primäreinheit von Energie ist, die alle Lebewesen brauchen um funktionieren und überleben zu können. Hunde und Katzen können bei der Nahrungsaufnahme Glukose aus Proteinen und Fett gewinnen, zugesetzter Zucker macht diese Form von Energie jedoch auf eine sehr einfache Art verfügbar. Wenn eine vollwertige und ausgewogene Nahrung für Heimtiere mit streng kontrollierten Mengen an Zucker hergestellt wird, erlaubt dies den Tieren, die Proteine und das Fett für andere wichtige Körperfunktionen wie Wachstum, Regeneration sowie die Stärkung des Immunsystems zu verwenden. Gesunde Hunde und Katzen sind in der Lage alle Formen von Kohlenhydraten zu tolerieren und zu „verstoffwechseln“. Dies ist wissenschaftlich beschrieben und untermauert.

FRAGE

Wir haben einen leukose-positiven Kater zu Hause. Bis zur letzten Woche ist es ihm auch gut gegangen, aber dann hatte er plötzliches Erbrechen und Schmerzschreien und wir mussten zum Tierarzt. Die Diagnose war Magendarminfekt. Die Medikamente haben wir in den Kater gebracht, das vom Tierarzt verordnete Schonfutter hat er aber nicht angerührt. Also mussten wir ihn während 3 Tagen bekochen: Huhn und Hüttenkäse. Jetzt geht es ihm wieder besser und er hat wieder sein altes Futter. Jetzt haben wir ihn aber dabei erwischt, dass er sein Katzenklumpstreu frisst! Kann es sein, dass er Mangelerscheinungen durch die Schonkost hat? Müssen wir jetzt nochmals zum Tierarzt. Was sollen wir machen?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Wenn Ihr Kater Klumpstreu gefressen hat oder weiterhin unter Magen-Darmbeschwerden leidet, suchen Sie bitte schnellstmöglich noch einmal Ihren Tierarzt auf!
Generell ist es nicht einfach, für eine Katze eine ausgewogene Schonkost zu kochen, da Katzen z.B. bestimmte Aminosäuren nicht selber herstellen können. Deshalb ist es sinnvoll, ein ausgewogenes Fertigfutter zu füttern. Hilfreich für einen empfindlichen Magen sind Katzennahrungen, die mit „Sensitive“ oder "Delicate" gekennzeichnet sind, z.B. Purina ONE Sensitive oder Purina PRO PLAN Katze Delicate. Diese Futter enthalten spezielle Inhaltsstoffe, die auf die Bedürfnisse von Katzen mit empfindlichem Magen angepasst sind. Bei einer Leukoseinfektion kann es allgemein sinnvoll sein, die Katze möglichst stressfrei zu halten und das Immunsystem zu unterstützen. Dafür können sowohl klassische Medikamente als auch homöopathische Mittel verwendet werden. Auch Futterergänzungsmittel mit Probiotika, wie z.B. FortiFlora, können sehr hilfreich sein, Ihr Tierarzt berät Sie bestimmt gern.

FRAGE

Wir haben einen einjährigen Bearded Collie (25 kg), den wir mit Purina PRO PLAN Adult, Huhn mit Reis, füttern. Er erhält eine Portion (ca. 150 gr.) gegen 9.00 Uhr morgens und die zweite Portion (ca. 200 gr) gegen 17.00 Uhr. Seinen letzten kleinen Spaziergang machen wir zwischen 19.30 und 20.30 Uhr, wo er in der Regel ein grösseres "Geschäft" macht. Unser Problem ist, dass Ben gegen 5.00 Uhr in der Früh sich meldet und ein "riesiges Geschäft" machen muss. Können wir durch verschieben der Mahlzeiten erreichen, dass Ben seine "Geschäfte" später macht?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Die Tagesportion auf 2 Mahlzeiten aufzuteilen ist bei mittelgrossen und grossen Hunderassen sehr zu empfehlen. Wenn Sie, wie Sie vorschlagen, die grosse Mahlzeit auf den Morgen vorlegen, können Sie erreichen, dass Ihr Bearded Collie sehr wahrscheinlich am Tag oder abends sein grosses "Geschäft" verrichtet.

FRAGE

Unser 10-jähriger Familienhund leidet unter Diabetes. Deswegen ist er teilweise blind. Er erhält zweimal täglich eine Insulinspritze. Die Spritzengabe ist kein Problem und er ist eigentlich gut eingestellt. Das Problem ist, dass er das Trockenfutter, welches er vom Tierarzt hat, nicht gerne frisst. Wenn er nicht oder deutlich zu wenig frisst droht die Unterzuckerung. Welche Alternativen gibt es für unseren Hund. Wir haben dies auch schon mit unserem Tierarzt besprochen, der meinte aber, dass eine erneute Futterumstellung Probleme mit der Insulineinstellung mit sich ziehen kann.

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Zuerst einmal super, dass es mit der Insulin-Gabe so gut klappt. Dies ist wichtig, das A & O bei der Therapie beim Hund.
Bezüglich der Fütterung ist es so, dass bei der Katze eine spezielle Diät quasi Wunder bewirken kann und man auch genau weiss, was am besten für Diabetiker-Katzen ist. Beim Hund ist dies leider nicht wirklich der Fall. Die Gemüter gehen auseinander ob nun ein hoher Proteinanteil und wenig Kohlenhydrate oder umgekehrt die bessere Wirkung haben...
Was aber sicher ein wichtiger Punkt ist, dass das Futter, welches Sie verfüttern, komplexe Kohlenhydratquellen enthält. Diese verursachen einen gleichmässigen Zuckerspiegel. Ausserdem sollte der Antioxidantien-Gehalt erhöht sein (Vitamin C & E). Meistens sind Diäten zur Gewichtsreduktion ideal für Hunde mit Diabetes.
Hoffentlich hilft Ihnen das etwas weiter.

FRAGE

Meine 6 1/2 Monate alte franz. Bulldogge speichelt seit 2 Tagen während dem Schlafen. Letzte Nacht erbrach er Galle mit den 4-5 Brocken Bettmümpfeli. Heute morgen gab ich ihm dann ein Ulcogant gegen Magenübersäurung und nun ist das Speicheln weg. Nun ist meine Frage, ich füttere ihn 3x täglich am Morgen, Mittag und am Abend und vor dem zu Bett gehen eben noch das Bettmümpfeli, mit dem Real Nature Junior S/M vom Fressnapf, welches er gut verträgt. Ich muss aber sagen, dass ich die Futtermenge seit anfang an nie verändert habe und seine Figur in Ordnung ist. Ich bin nun etwas ratlos ob das normal ist, dass jetzt wo er grösser ist nicht mehr Futter benötigt und ob ich schon auf das "Normal" Futter wechseln sollte? Vielen Dank für eure Antwort.

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Bei der Frage, wie lange man Welpenfutter verfüttern soll, streiten sich ja bekanntlich die Gemüter. Wenn man die Rasse anschaut, dann ist Ihr Kleiner noch nicht ausgewachsen und könnte daher noch gut auf dem Welpenfutter bleiben. Eigentlich passt man die Menge an Futter auch monatlich, bzw. dem Gewicht/Wachstum und va. dann auch der Aktivität an. Ist denn die Entwicklung Ihrem Racker der Rasse entsprechend? hre Fütterungspraxis mit dem 3x pro Tag und dem Bettmümpfeli ist tip-top, ev. können Sie sogar bald auf 2x pro Tag gehen. Wenn das Speicheln und Erbrechen durch die Gabe von Ulcogant weg geht, gut. Aber bedenken Sie, dass dies nur eine Symptombekämpfung ist. Falls dies wieder oder vermehrt auftritt, sollten Sie dem besser auf den Grund gehen und Ihren Tierarzt um Rat fragen.

FRAGE

Mich würde es noch wundernehmen was ihr zu den Trockenfuttern sagt die einen hohen Proteinwert haben (zbs. Orijen 40%) kann ich dies bedenkenlos füttern oder kann dies auf die Dauer wirklich gesundheitliche Schäden geben?

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ANTWORT VON UNSEREN EXPERTEN

Eine prozentuelle Angab der Proteine auf der Verpackung geben Ihnen zwar an, wieviel Protein pro 100g Futter enthalten sind, sagt Ihnen aber nichts darüber aus, wieviel Prozent der angegebenen Menge der Hund auch verwerten kann. Hinzu kommt, dass die Proteinwerte immer im Hinblick auf die Trockensubstanz angeschaut werden muss.
Ein Beispiel, bei dem das Produkt, das auf der Verpackung einen tieferen Protein %-Wert hat, in Wirklichkeit aber mehr enthält

  • Futter A enthält 10.5% Protein, 19% TS --> 55.3% Protein auf TS
  • Futter B enthält 32% Protein, 35% TS --> 35.0% Protein auf TS
Hinzu kommt jetzt noch die biologische Wertigkeit des Proteins im Futter. Je schlechter diese ist, desto höher ist der Bedarf. Ein Beispiel dazu:
  • Futter A enthält 40% Protein, nur 70% werden verdaut --> Hund verwerted 28%
  • Futter B enthält 30% Protein, 90% werden verdaut --> Hund verwerted 27%
Generell kann man sagen, dass Hunde mit Leber- und/oder Nierenprobleme nicht zu viel Protein aufnehmen sollten. Bei Welpen und Hunden im Wachstum ist es vielmehr der Energiegehalt der täglichen Ration, als das Protein, welches Probleme macht. Zu Ihrem speziell erwähnten Futter kann ich nur sagen, dass es ziemlich sicher keine Probleme verursachen wird. Sie können sich aber einmal den Proteinbedarf Ihres Hundes berechnen und ihn dann mit dem Futter vergleichen, das kann Ihnen eine Richtung geben
Formel dazu wäre:
Proteinbedarf: 5g verdauliches Rohprotein pro kg Körpergewicht 0.75

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Haben Sie eine Frage über Ernährung oder Gesundheit Ihres Tieres? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie unsere Tierärztin und ihr Expertenteam.


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Expert

1 Frau, 2 Hunde, 700 km

Rachel wird in totaler Autonomie mit ihren 2 Hunden den längsten Europäischen Wanderweg im Polarkreis zurücklegen.

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