Warnsignale

Anzeichen von Gesundheitsgefahren
Manchmal lässt sich bei Ihrer Katze nur schwer feststellen, wann sie sich unwohl fühlt – Katzen können Krankheiten sehr gut verbergen und tendieren dazu, sich bei Wetterfühligkeit dem Kontakt mit Personen zu entziehen. Es ist wichtig, auf verräterische Anzeichen häufiger Gesundheitsprobleme zu achten und zudem vorteilhaft, jeden Monat zuhause eine Gesundheits-Checkliste auszufüllen. Sollte Ihnen irgendeine Abweichung vom Normalzustand auffallen, sollten Sie sich zur Diagnose nicht auf Bücher oder Webseiten verlassen. Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Tierarzt.
 
Worauf Sie achten sollten:
 
Allgemeine Trägheit, Müdigkeit oder wenn Ihre Katze
einfach unwohl aussieht
Wenn Ihre Katze aus irgendeinem Grund nicht so wie immer oder nicht gesund und aktiv wirkt, sollten Sie der Sache nachgehen. Wie wir Menschen können auch Katzen einfach unwohl aussehen – dann empfiehlt sich, auch wenn keine offensichtlichen Hinweise auf konkrete Gesundheitsprobleme festzustellen sind, bei anhaltenden Symptomen ein Besuch beim Tierarzt.
 
Wiederholtes Erbrechen, Würgen oder Übelkeit
Das gelegentliche Erbrechen von Haarknäueln oder Gras ist völlig normal. Anhaltende Übelkeit oder beim Fressen auftretendes Würgen ist jedoch ein Grund zur Besorgnis. Insbesondere bei älteren Katzen kann Erbrechen auf eine Krankheit hinweisen, beispielsweise auf eine überaktive Schilddrüse oder Niereninfektion.
 
Verweigerung der Nahrungsaufnahme für über 24 Stunden
Wenn Ihre Katze viel Zeit draussen verbringt, kann sich ihr Fressverhalten gelegentlich ändern. Sollte Ihre Katze jedoch die Futteraufnahme mehr als einen Tag lang verweigern, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
 
Durchfall
Wenn Ihre Katze über 48 Stunden lang an Durchfall leidet, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen und nach Möglichkeit eine Stuhlprobe mitbringen.
 
Schwierigkeiten beim Harnlassen
Achten Sie auf Anzeichen, die an eine Verstopfung erinnern, sowie auf Jaulgeräusche beim Harnlassen, einen gekrümmten Rücken oder auf Blut im Urin. FLUTD (Erkrankungen der unteren Harnwege) ist eine häufige Beschwerde, insbesondere bei Katern, und kann, wenn es nicht früh behandelt wird, lebensbedrohlich sein.
 
Zunehmender Gewichtsverlust
Wenn es so aussieht, dass Ihre Katze über zwei bis vier Wochen zunehmend an Gewicht verliert oder über einen längeren Zeitraum einen langsamen, aber stetigen Gewichtsverlust aufweist, sollten Sie sich Sorgen machen und sofort einen Tierarzt aufsuchen.
 
Übermässiger Durst oder Harndrang
Ungewöhnlich ausgeprägter Durst und häufiger Harndrang können auf Katzendiabetes oder auf andere gesundheitliche Probleme hinweisen.
 
Juckende, schuppende Haut
Der Zustand der Haut ist ein guter allgemeiner Indikator für die Gesundheit. Die Haut sollte weich und rosa oder schwarz sein. Anhaltendes Jucken und Anzeichen von Dermatitis können auf eine allergische Reaktion insbesondere auf Flohbisse hinweisen.
 
Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, besonders im Zusammenhang mit Mundgeruch, deutet auf eine Zahnfleischerkrankung hin. In schwerer Form können Katzen Zähne verlieren, ihnen Futterstücke aus dem Maul fallen oder aufgrund von Problemen bei der Futteraufnahme kann ein Gewichtsverlust entstehen.
 
Laufende Augen oder Nase
Niesen, Hecheln, laufende Augen, eine laufende Nase oder andere grippeähnliche Symptome, aber auch das Schnappen nach Luft oder eine flache bzw. beschleunigte Atmung können Anzeichen von Atmungsproblemen sein.