Werden Kinder mit Hunden weniger krank?

Werden Kinder mit Hunden weniger krank?

Wir alle wissen, dass Hunde einer Familie viel Gutes tun – aber sind sie wirklich auch der Gesundheit förderlich? 

Wir alle wissen, dass Hunde einer Familie viel Gutes tun – aber sind sie wirklich auch der Gesundheit förderlich?

Es herrscht eine Debatte, ob Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen, tatsächlich einen gesundheitlichen Nutzen haben. Eine kürzliche Studie legt nahe, dass sich Haustiere, einschliesslich Hunde, positiv auf die Gesundheit von Kindern auswirken. Das ist natürlich eine gute Nachricht für alle, die ihren Vierbeiner als einen Teil ihrer Familie betrachten.

Eine Untersuchung in Finnland1 zeigte, dass «Babys, die früh Kontakt mit Hunden oder Katzen hatten, während der Studie signifikant gesünder waren und 30% weniger anfällig für Husten, Ohrenentzündungen und Symptome wie verstopfte Atemwege, Schnupfen, Niessen und Nasenkatarrh.» Aus der Studie ging auch hervor, dass Babys aus Familien, die schon einen Hund hatten, 44% weniger anfällig für Ohrenentzündungen und waren und in den vorangegangenen 12 Monaten 29% seltener Antibiotika eingenommen hatten als Babys aus Familien ohne Haustier. Kinder mit häufigem Kontakt zu Hunden litten allgemein unter weniger gesundheitlichen Problemen.

Dies hat die Forscher zu der Annahme geführt, dass der frühe Kontakt mit einem Hund oder einer Katze das Immunsystem in jungen Jahren stärkt, sodass Kleinkinder besser gegen die üblichen Kinderkrankheiten gewappnet sind. Doch auch wenn die Studie nahe zu legen scheint, dass Kinder, die in Haushalten mit Haustier aufwachsen, robustere Immunsysteme haben, müssen Eltern sich bewusst sein, dass manche Kinder allergisch gegen Tiere sind. Von daher ist es sinnvoll, erst mit dem Kinderarzt zu sprechen, bevor Sie ein Haustier in Ihre Wohnung holen.