Ihr neuer Hund

Kastration/Sterilisation

Kastration/Sterilisation

Kastration bzw. Sterilisation

Die Kastration bzw. Sterilisation Ihres Hundes trägt insgesamt zu einer besseren ganzheitlichen Gesundheit und zu einer längeren Lebensdauer Ihres Haustieres bei und wird auch bei Ihnen für Beruhigung sorgen. Sofern kein bestimmter Grund diesem Eingriff im Weg steht, stellt die Kastration bzw. Sterilisation ihres Haustiers für die Halter immer eine verantwortungsbewusste Entscheidung dar. Lassen Sie also alle Vorbehalte, von denen Sie vielleicht gehört haben, beiseite und vereinbaren Sie rasch einen entsprechenden Termin! 

Gesundheitliche Vorteile

Die Sterilisation von Hündinnen verringert das Risiko für Brustkrebs, zudem trägt dieser Eingriff zur Vermeidung bedrohlicher Gesundheitsprobleme wie Krebs der Harnwege oder Eierstöcke sowie einer Harnwegsinfektion, was bei nicht sterilisierten Hündinnen häufig vorkommt. Eine ungeplante Trächtigkeit kann für Ihre Hündin auch die Gefahr mit sich bringen, dass aus der Paarung mit einem Rüden Welpen mit einer Körpergrösse hervorgehen, deren Geburt für die Hündin problematisch ist. Zudem verringert eine Sterilisation die Risiken, die mit einer Abtreibung einhergehen. Manche Tierärzte ziehen es vor, Hündinnen bereits zu sterilisieren, bevor sie zum ersten Mal läufig werden, andere hingegen nicht. Sprechen Sie den Zeitpunkt dieses Eingriffs also mit Ihrem Tierarzt ab.

Die Kastration von Rüden verhindert Hodentumore und kann das Risiko für Prostataprobleme verringern. Durch diesen Eingriff wird auch das Auftreten perianaler Tumore oder von Hernien, die bei älteren und nicht kastrierten Rüden häufig festgestellt werden, reduziert. Eine weitere Folge ist, dass die aggressiven Ausbrüche Ihres Hundes zurückgehen und somit auch die Wahrscheinlichkeit, sich bei einer Auseinandersetzung zu verletzen.

Bei diesem Eingriff werden bei den Rüden beide Hoden entfernt, bei Hündinnen die Gebärmutter und Eierstöcke.

Ein besseres Haustier für die Familie

 Natürlich möchte sich keine Familie Welpen aus einem unerwünschten Wurf aufhalsen, aber die Sterilisation einer Hündin löst auch das Problem, dass es sich herumstreunende Rüden in Ihrem Garten bequem machen. Bereits früh kastrierte Rüden verhalten sich anderen Rüden gegenüber weniger aggressiv und lassen sich nicht von läufigen Hündinnen ablenken. Zudem tendieren kastrierte Rüden weniger dazu, ihr Territorium zu markieren oder sich mit Gegenständen und Menschen zu „paaren“. 

Zu viele Hunde stellen ein Problem dar

Jedes Jahr werden in den Tierheimen landesweit Tausende unerwünschter Hunde eingeschläfert. Viele dieser Tiere sind das Ergebnis einer ungeplanten Fortpflanzung durch frei herumlaufende, nicht kastrierte bzw. sterilisierte Hunde. Je mehr Hunde kastriert bzw. sterilisiert werden, desto weniger müssen ihr Leben lassen.

 Viele Ausreden

Die Liste der gängigen Ausreden, einen Hund nicht kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen, ist lang, aber es bleiben dennoch nur Ausreden. Ein solcher Eingriff empfiehlt sich auf jeden Fall und ist sowohl für das Tier wie auch für die Familie vorteilhaft. Nachfolgend einige Ausreden…

„Mein Hund wird fett und träge.“ Eine Kastration/Sterilisation kann die häufige natürliche Tendenz von Hunden zum Herumstreunen verringern, wird sich aber nicht insgesamt auf das Aktivitätsniveau auswirken. Sollte ein Hund nach dem Eingriff tatsächlich zunehmen, lässt sich dies normalerweise auf Überfütterung und zu geringe Aktivität in der Genesungsphase nach der Operation zurückführen.  „Mein Hund wird seine Persönlichkeit verändern.“ Vielleicht ja, aber zum Besseren. Nach dem Eingriff ist Ihr Hund anderen Hunden gegenüber vielleicht weniger aggressiv, wird mit geringerer Wahrscheinlichkeit herumstreunen und möglicherweise eine bessere Persönlichkeit annehmen. Das Verhalten, oft zur Kennzeichnung des Territoriums Duftspuren zu setzen, wird nach dem Eingriff schwächer oder bleibt ganz aus.

„Wir können die Welpen ja verkaufen und daran verdienen.“ Selbst bekannte Züchter können sich glücklich schätzen, wenn sich ihre Ausgaben und Erlöse bei der Zucht reinrassiger Tiere in etwa ausgleichen, und dabei gilt es zu berücksichtigen, dass eine reinrassige Hündin von einem Zuchtrüden gedeckt wird, ehe sie von einem unbekannten herumstreunenden Rüden trächtig werden kann. Die Ausgaben für die Aufzucht eines gesamten Wurfs reinrassiger Welpen (einschliesslich der Gebühren zur Deckung durch einen Zuchtrüden, Impfungen und anderen Kosten aus dem Bereich Gesundheit) kompensieren den grössten Teil der Erlöse. Zudem kann es schwierig sein, für die Welpen ein gutes Zuhause zu finden – die Tierheime sind mit unerwünschten Hunden bereits überfüllt. Am besten überlässt man die Zucht professionellen Hundezüchtern.

„Ich habe Bedenken, dass mein Hund betäubt wird.“ Die medizinischen Vorteile, Ihren Hund kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen, übertreffen bei weitem das geringe Risiko, dass bei der Betäubung etwas schief läuft. Bei vielen modernen tierärztlichen Verfahren kommen Gerätschaften zum Einsatz, die die Herz- und Atemfrequenz während der Operation überwachen und einen optimalen Zustand des Patienten gewährleisten. Sollten Sie Bedenken haben, können Sie jederzeit Ihren Tierarzt konsultieren. Vergessen Sie aber nicht, dass es sich hierbei um einen Routineeingriff handelt.

Vor und nach der Operation

In aller Regel wird Ihnen Ihr Tierarzt mitteilen, Ihrem Hund hinterher 12 Stunden lang kein Futter oder Wasser zu geben. Die meisten Hunde werden noch am selben Tag nach Hause entlassen. Bei Hunden, die nach der Operation weiterhin noch nicht richtig zu sich gekommen sind, kann der Tierarzt es manchmal für erforderlich halten, den Patienten etwas länger in der Praxis zu behalten.

Nach dem Eingriff sollten die Hunde ein paar Tage lang nicht aus dem Haus gelassen, in ruhiger Umgebung gehalten und von sprunghaften Bewegungen sowie vom Beissen und Knabbern an der Naht abgehalten werden. Von Ihrem Tierarzt erhalten Sie Ratschläge zur Pflege des Tieres nach dem Eingriff und für die Zeit nach dem Entfernen der Nähte.

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1 Frau, 2 Hunde, 700 km

Rachel wird in totaler Autonomie mit ihren 2 Hunden den längsten Europäischen Wanderweg im Polarkreis zurücklegen.

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